Wohn- und Pflegeformen für Senioren

Barbara Reek vom Seniorenbüro des Landratsamts Emmendingen beschreibt mögliche Wohn- und Pflegeformen für Senioren:

SENIORENWOHNUNGEN

  • Barrierefreie oder barrierearmeWohnungen
  • Aufzug
  • Breite Türen (auch Durchfahrt mit Rollstuhl oder Rollator möglich)
  • Bodengleiche Dusche
  • Zentrale Lage (Arzt, Apotheke, Einkaufsmöglichkeit)

 

BETREUTES WOHNEN / SERVICEWOHNEN

  • Für Menschen mit keinem oder geringem Pflegebedarf
  • Eigene kleine Wohnung mit Küchenzeile
  • Hausnotruf
  • Soziale Beratung
  • Angebote im Haus
  • Zusätzliche Angebote müssen zugekauft werden

 

BETREUTES WOHNEN ZUHAUSE

  • Eigene Wohnung
  • Servicedienst wird zugekauft mit:
  • Hausnotruf, Wohlaufkontrolle
  • Hausbesuche durch den Dienst
  • Beratungsangebote
  • Organisation von Hilfsangeboten
  • Angebot von geselligen Treffen
  • ! Derzeit im Landkreis nicht verfügbar !

 

WOHNEN FÜR HILFE

Ein älterer Mensch hat viel Platz, benötigt aber hin und wieder Hilfe

  • Vermietung eines Zimmers an Studenten
  • Minderung der Miete für Mithilfe
  • Geregelt über Studentenwerk
  • Nicht mehr alleine im Haus
  • Hilfe, die benötigt wird kommt vom Mieter

 

HAUSGEMEINSCHAFTEN / MEHRGENERATIONEN WOHNEN

  • Gemeinschaftliches Wohnprojekt
  • Eigener Wohnbereich
  • Gemeinschaftsräume
  • Nachbarschaftliche Hilfe
  • Einbindung von versch. Diensten, wenn notwendig
  • Bislang nur private Projekte

 

AMNULANT BETREUTE WOHNGEMEINSCHAFT

  • Wohnung/ Haus mit 8 bis 12 Personen
  • eigenes Zimmer – individuelle Einrichtung mit eigenen Möbel
  • Etagenbad oder eigenes Bad je nach Möglichkeit
  • Große Küche in der gemeinsam gekocht wird
  • Großzügiger Wohn- und Essbereich für gemeinsames Essen und gemeinsame Aktivitäten
  • Garten oder Balkon
  • Wirtschaftsräume
  • Betreuung durch Präsenzkräfte/Ehrenamtliche
  • Hauswirtschaft wird gemeinsam erbracht
  • Angehörige können sich einbringen
  • Pflege durch Pflegedienst frei wählbar
  • Aktivierungsangebot
  • Selbstorganisiert oder Anbietergestützt

 

PFLEGEHAUSGEMEINSCHAFTEN STAMBULANT

Hausgemeinschaftskonzept

  • 12 bis 15 Bewohner pro Einheit
  • Betreuung durch Präsenzkräfte
  • Pflege durch einen externen Pflegedienst
  • Hauswirtschaft kann auch in Teilen von Angehörigen erbracht werden
  • Dezentrales Kochen in der Hausgemeinschaft
  • Gesetzlich noch nicht abgesichert

 

PFLEGEHEIM

  • Stationäre Pflege
  • Vollversorgung
  • Für Menschen mit Pflegebedarf oder hohem Pflegebedarf
  • Einzelzimmer – heute Pflicht
  • Ausstattung mit Pflegebett etc. nur wenig Privates hat Platz